>Berlin wägt nun doch ab – Die Bundesregierung ist nun doch zu einem Libyen-Einsatz der Bundeswehr bereit.

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Am vergangenen Freitag waren 13 Oppositionelle in Libyen ums Leben gekommen, nachdem sie mit einem Luftabwehrgeschütz aus Freude über die herannahenden Nato-Flugzeuge in die Luft geschossen hatten. Die Piloten  hielten sie für Angreifer und beschossen sie.
Am Donnerstag bombardierten in Libyen Nato-Kampfflugzeuge wieder versehentlich einen Fahrzeugkonvoi der Anti-Gaddafi-Armee und töteten dabei mehr als zehn Oppositionelle. Nach Angaben der Opposition fuhr der Konvoi zwischen Adschdabija und Al-Brega in eine Sperrzone und wurde daraufhin von Nato-Flugzeugen unter Beschuss genommen.
Noch Mittwochnachts hatte die Oppositionsarmee auf dem Weg nach Al-Brega wieder Bodengewinne verzeichnet, nachdem sie noch Tag´s zuvor von Gaddafis an Waffen überlegenen Söldner vollständig aus dem Ölhafen am Mittelmeer verjagt worden waren. Nach dem Luftangriff auf den eigenen Waffennachschub mussten sie ihre Operationen zur Einnahme Al-Bregas erst einmal abbrechen.
Die Nato kündigte an, sie werde die Berichte prüfen. „Aber es sei schwer zu klären, weil keine eigenen Leute am Boden vor Ort sind“, sagte ein Nato-Sprecher in Brüssel.
Gaddafis Artillerie beschoss indes munter zwei Ölfelder im Osten von Libyen. Die Produktion der Ölfelder Misla und Waha-Oase habe daraufhin eingestellt werden müssen, zitierte der Fernsehsender Al-Dschasira einen Sprecher der Oppositionellen.
Vier ausländische Journalisten wurden im Osten Libyens von Gaddafi-Söldner gefangen genommen, wie ein Mitarbeiter der Fotoagentur epa in Bengasi berichtete. Über das weitere Schicksal der Reporter aus den USA, Südafrika und Spanien ist nichts bekannt.
Ein ehemaliger Minister des Gaddafi-Regimes setzte sich derweil nach Malta ab. Der Ex-Energieminister Omar Fathi bin Schatwan traf bereits in der Vorwoche an Bord eines Flüchtlingsbootes aus der von Gaddafi-Söldnern belagerten Stadt Misurata ein, wie ein Sprecher vom maltesischen Außenministeriums am Donnerstag in Valletta bestätigte.
Berlin erwägt  – Die Bundesregierung ist nun doch zu einem Libyen-Einsatz der Bundeswehr bereit. Nach Informationen des «Tagesspiegel» (Freitag) prüft sie die Bereitstellung von Schiffen zur Sicherung von Hilfsgütertransporten im Rahmen einer EU-Mission.
Außenminister Giudo Westerwelle FDP hatte die Bereitschaft Deutschlands bereits am Mittwoch erklärt und auf eine Vereinbarung der EU-Außenminister vom 21. März zur humanitären Hilfe für Libyen verwiesen. In der Erklärung wird den Vereinten Nationen auch der Einsatz von Militär zum Schutz von Hilfstransporten angeboten. 
Hierzu steht Deutschland bereit.
Deutschland hatte sich im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung über die Libyen-Resolution enthalten und beteiligt sich nicht an dem Militäreinsatz.
Das sind unsere Volksvertreter die hier total versagen und alles nur noch schlimmer machen, wir haben sie gewählt oder durch unsere Nichtwahl Legitimiert unsere Welt unter sich aufzuteilen und unsere Hilferufe zu Ignorieren, während wir wider dem elend fluchen machen die sich ein schönes Leben auf unsere Kosten.
Wenn wir da weiter zuschauen haben wir es auch nicht besser verdient. Nur wer sich traut und aufsteht kann auch seine Stimme zum Widerstand erheben, so das er vernommen werden kann. 
Und es werden viele sein die einstimmen in die Wut über die Ausbeutungen die Morde, Vergewaltigungen usw. die Liste ist lang, voller Verbrechen und wollen gesühnt sein, 
Giuseppe Cavaleri
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